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Im Nachfragegebiet für Brotroggen, im Westen und Südwesten Deutschlands, sind sehr schwache Roggenqualitäten festzustellen. Im Brandenburg, dem östlichen Niedersachsen und in Sachsen-Anhalt hingegen wurden bis vor kurzem noch hauptsächlich Partien mit Fallzahlen von deutlich über 120 sec. eingebracht. Dies berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Auf Grund der derzeitigen Regenfälle und gleichzeitiger Wärme wird inzwischen allerdings nicht nur in liegenden Beständen, sondern auch auf stehenden Halmen mit Auswuchs gerechnet. Im Südwesten bestehen bereits Bedenken, dass die Versorgung der Mühlen nicht gesichert ist. In der Branche wird deshalb über Interventionsfreigaben nachgedacht. (dg/GH)
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