Der Agrarsektor in den Ländern Ukraine, Rumänien, Moldawien, Ungarn, Bulgarien und Türkei wird zunehmend von Wasserknappheit und geringeren Bewässerungsmöglichkeiten betroffen sein und deshalb ein klar geregeltes Wassermanagement benötigen, wie aus einer aktuellen Studie des EU-Envirogrids-Projektes hervorgeht.

Profitieren werden von veränderten Klimabedingungen am ehesten Gebirgsländer wie etwa Österreich, die Schweiz, Italien, Albanien, Montenegro und Slowenien, schreiben die Autoren nach einem Bericht des österreichischen Dienstes AIZ.

Wasser begrenzt Produktion
In den südöstlichen Staaten Europas werde hingegen die Vegetationszeit aufgrund geringerer Niederschläge, höherer Temperaturen und begrenzter Bewässerungsmöglichkeiten sinken. Obwohl zunehmende Wärme die Zeit für das Pflanzenwachstum zwar verlängern würde, da gleichzeitig die Anzahl von zu kalten Tagen sinkt, beschränken zu geringe Niederschläge die Vegetationszeit, heißt es in der Studie.

Die Autoren erwarten eine deutlich gesteigerte und somit konkurrierende Nachfrage nach Bewässerungswasser in der gesamten Schwarzmeerregion und empfehlen folglich einen klaren Rechtsrahmen für die Verwaltung der gemeinsamen Wasserressourcen. (az)
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