Schweden fordert kürzere Tiertransporte

Lange Tiertransporte sollen in der EU möglichst eingeschränkt werden. Dies forderte der schwedische Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson. Acht Stunden sollten als oberes Zeitlimit festgeschrieben werden, machte sich Schweden auf dem EU-Agrarministerrat am Dienstag in Brüssel für den Tierschutz stark. Zwischen den EU-Mitgliedstaaten taten sich die üblichen Gräben auf. Die Niederlande, Finnland und Österreich unterstützten das Anliegen von Schweden. Italien, Spanien und Rumänien wehrten sich gegen eine Öffnung eines mühsam gefundenen Kompromisses unter den EU-Mitgliedstaaten, nach dem Transporte über 8 Stunden vor einigen Jahren ermöglicht wurden, allerdings nur, wenn lange Pausenzeiten eingehalten werden. EU-Verbraucherkommissar John Dalli räumte ein, die Gesetzgebung für Tiertransporte sei noch nicht an ihrem Ende angekommen. Im September wolle die Kommission einen Bericht über den Tiertransport vorlegen. (Mö)
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