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Ein relativ großer Teil des schwedischen Getreides hat in diesem Jahr wegen ungünstiger Bedingungen in der Schlussphase der Ernte erhebliche Qualitätsverluste erlitten. Das geht aus der zweiten offiziellen Ernteschätzung hervor. Demzufolge konnten einige Flächen wegen schlechter Qualität nicht mehr geborgen werden. In Abhängigkeit von der Kultur handelt es sich dabei landesweit um zwischen 2 bis 5 Prozent der Getreidefläche. Dies sei deutlich mehr als üblich, betonen die Statistiker.
Die geschätzte Gesamterntemenge an Getreide stimmte trotzdem mit der ersten Prognose vom August überein: Es wurden 5,4 Mio. t geerntet. Das sind 4 Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt. Im vergangenen Jahr betrug die gesamte Erntemenge an Getreide 5,7 Mio. t.

Die schwedischen Landwirte bargen 2,1 Mio. t Winterweizen von 357.450 ha und 1,6 Mio. t Sommergerste von 384.450 ha. Die flächenmäßig drittgrößte schwedische Getreidekultur Hafer, angebaut auf 272.000 ha, verbuchte ein Aufkommen von 960.000 t. Zudem wurden 190.000 t Roggen, 200.000 t Sommerweizen sowie bescheidene 40.000 t Wintergerste eingebracht (WV)
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