Schweinefutter wird deutlich teurer


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In den nordwestdeutschen Veredelungsregionen müssen sich die Landwirte zum Jahresanfang auf höhere Mischfutterpreise einstellen. Nach dem Ende noch laufender Kontrakte werden die Futtermühlen versuchen, die Preissteigerungen beim Einkauf an die Landwirtschaft weiterzugeben, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Seit dem Sommer haben sich alle wichtigen Einzelfuttermittel zum Teil erheblich verteuert. Bisher haben diese Preiserhöhungen noch nicht voll auf das Mischfutter durchgeschlagen. Viele Kontrakte, die im Sommer für ein halbes Jahr geschlossen wurden, laufen Mitte Januar aus. "Dann wird es spannend", meint ein Marktbeobachter. Erste Ausschreibungen zeigen, dass im Nordwesten die Preise für Schweineendmastfutter auf 20 bis 21 EUR/dt frei Hof steigen könnten. Gegenüber den auslaufenden Kontrakten wären das zehn bis 15 Prozent mehr. Bei Futterkosten in dieser Höhe wird die Rechnung für viele Mäster nicht mehr aufgehen. (SB)
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