Schweinegrippe: Smithfield wehrt sich


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Der amerikanische Smithfield-Konzern, Virginia, weist alle Verdächtigungen zurück, dass die aktuelle Grippewelle ihren Ursprung in einem zum Konzern gehörenden Mastbetrieb in Mexiko haben könnte. In keinem der Schweinebestände des Unternehmens oder bei Mitarbeitern seien Symptome der Grippe festgestellt worden, die aktuell in Mexiko und den USA grassiert, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Smithfield betont, dass in ihren mexikanischen Mastbetrieben, die in Joint Ventures geführt werden, der Hygienestatus regelmäßig überwacht werde. Das Gleiche gelte für alle nordamerikanischen und internationalen Smithfield-Niederlassungen, die mit Schweinen oder Schweinefleisch zu tun haben.

In der mexikanischen Presse waren Anfang der Woche Vermutungen veröffentlicht worden, dass die Grippewelle ihren Ausgang in einem Smithfield-Mastbetrieb in der Stadt La Gloria im Bundesstaat Veracruz genommen haben könnte. In Mexiko ist Smithfield nach eigenen Angaben an zwei Betrieben mit insgesamt 1,5 Millionen Schweinen beteiligt.

Smithfield ist mit einem globalen Umsatz von jährlich etwa 12 Mrd. US-$ führender Verarbeiter und Vermarkter von Schweinefleisch. Zum Unternehmen gehören in großem Stil integrierte Mastbetriebe. In den USA ist Smithfield auch in der Schweinemast führend. (db)

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