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Falls die Schweinepreise mittelfristig nicht steigen sollten, wird es wie zuletzt im Jahr 2003 sowohl bei den Schweinemästern als auch bei den Ferkelerzeugern wieder zu einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb mit erheblichem Strukturwandel kommen. "Der Schweinezyklus lebt", kommentiert die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme, die aktuelle Marktsituation. Sie ist gekennzeichnet durch hohe Bestände in deutschen Schweineställen, steigende Futtermittelpreise und im Vergleich dazu mäßige Fleischpreise. Die ISN geht davon aus, dass zahlreiche Schweinemäster zurzeit Verluste einfahren. "Sicher werden sich einige Schweinehalter eine blutige Nase holen", meint die ISN. Sie rät allen Schweinehaltern dringend, die Wirtschaftlichkeit ihrer Schweinehaltung angesichts der geänderten Rahmenbedingungen noch einmal gründlich zu überprüfen und zu optimieren. (ED)
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