Auf den Märkten für Schlachtschweine in der EU setzt sich die Aufwärtsbewegung fort. So stiegen die Notierungen in Frankreich und Spanien um 5 bis 6 Cent pro kg Schlachtgewicht (SG). In Deutschland zeigt sich ein stabiles Preisniveau in Höhe von 1,55 Cent/kg , jedoch sei die Zeit der Abschläge der Schlachtunternehmen auf den Vereinigungspreis der Erzeugergemeinschaften (VEZG) vorbei, äußerte die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) gegenüber agrarzeitung.de. In den vergangenen Wochen hatten einige große Schlachtunternehmen so genannte "Hauspreise" gezahlt, die rund 4 Cent/kg SG unterhalb der VEZG-Preise lagen. 

Stabile Notierungen werden auch aus Belgien und Dänemark berichtet. In allen genannten Ländern liegen die Schlachtzahlen unterhalb der Vergleichszahlen im Vorjahr, so die ISN. Da die Nachfrage das Angebot weiterhin übersteige sei von anhaltend steigenden Erzeugerpreisen auszugehen. (jst)
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