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Die Futterverwertung bei niedersächsischen Schweinemastbetrieben variierte im Wirtschaftsjahr 2006/07 zwischen 1:3,1 und 1:2,7. Das geht aus der aktuellen Betriebszweigauswertung (BZA) Schweinemast hervor, die von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen durchgeführt wurde. Der Anteil der Futterkosten beträgt über 45 Prozent der Vollkosten in der Schweineproduktion. Je höher dabei die Futterkosten sind, desto größer ist das Einsparpotenzial durch eine Verbesserung der Futterverwertung. So führe eine Verbesserung der Futterwertung von 0,1 bei Futterkosten von 25 € pro Platz bereits zu einem Vorteil von 2,5 ct/kg oder 2,18 € je Mastschwein. Durch die bewusste Anpassung der Fütterung an die einzelbetriebliche Situation können die Futterkosten mit einem relativ geringen Aufwand gesenkt werden, berichtet schweine.net. Dabei seien ein aktives Fütterungsmanagement, homogene Rationen, durchgängige Fütterungskonzepte, Futter- und Fütterungscontrolling, Multiphasenfütterung und eine angemessene Futterzuteilung die entscheidenden Faktoren. (ED)
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