Die Preise für Schlachtschweine sind in einigen Ländern der EU leicht gefallen. Unverändert blieben sie in wichtigen Ländern wie Deutschland, den Niederlanden, Italien und Österreich. Dies wertet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme, als Indiz, dass die Talsohle der Preisentwicklung erreicht ist. Allerdings sind die Preisabschläge in Spanien, Frankreich und Dänemark mit 2 bis 3 Cent pro kg Schlachtgewicht (SG) vergleichsweise gering gefallen. Sie sind dem in der Vorwoche mit 9 Cent pro kg in Deutschland verzeichneten deutlichen Preisrückgang auf 1,41 €/kg SG nur teilweise gefolgt.

Die von verschiedenen Schlachtunternehmen aktuell geäußerte negative Markteinschätzung teilt die ISN nicht. Die ihrer Ansicht nach verfrühten Preisangebote von Schlachtunternehmen sieht die Organisation sehr kritisch. Sie sollen ihrer Meinung nach offenbar zu weiterer Verunsicherung der Erzeuger führen.

Nach Einschätzung der ISN fällt das Angebot an schlachtreifen Schweinen derzeit eher unterdurchschnittlich aus und wird stetig nachgefragt. Daher sei für die kommende Woche zumindest mit stabilen Notierungen zu rechnen, so die ISN. (az)
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