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Die Schweizer Regierung plant umfangreiche Kürzungs- und Liberalisierungsmaßnahmen in der heimischen Landwirtschaft. Angedacht ist eine Reduzierung der Marktstützung, die Abschaffung der Exportförderungen, eine Senkung der Zölle auf Futtergetreide sowie eine Umlagerung der Gelder in Richtung Direktzahlungen, berichtet das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien. Ein entsprechendes Papier zur Reform der Agrarpolitik bis 2011 habe die Regierung vorige Woche vorgelegt. Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen würde laut Expertenberechnungen das eidgenössische Agrareinkommen um umgerechnet 335 Mio. € auf 1,6 Mrd. € sinken lassen. Dem entsprechend kritisch reagiert die bäuerliche Interessenvertretung. Sie fordert massive Korrekturen dieser Vorschläge. Parteien und Organisationen haben nun Zeit, bis zum 16. Dezember Stellungnahmen abzugeben. (ED)
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