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Die Gerstenernte in der Schweiz ist praktisch beendet. Von der aufnehmenden Hand und Vertretern der Produzenten wird die gesamte Erntemenge auf etwa 22.5000 t geschätzt, das sind gut 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Ursache dafür ist die etwas kleinere Fläche und die geringeren Erträge, die vor allem auf das zu nasse Frühjahr zurückgeführt werden. Auch qualitativ ist das Ergebnis nicht ganz befriedigend, im Schnitt wurde nach Angaben des Branchenverbandes Swiss Granum nur ein Hektolitergewicht von 64 bis 66 kg erreicht, einzelne Partien liegen auch darunter.

Die Weizenernte war bis zum vergangenen Wochenende in den Hauptanbaugebieten zu 80 bis 90 Prozent beendet. Im Gegensatz zu Gerste sprechen alle Marktteilnehmer von einer hervorragenden Qualität. Mit wenigen Ausnahmen liegen die Hektolitergewichte über 78 kg, meist sogar höher. Die Fallzahlen liegen mehrheitlich weit über 300 Sekunden. Die Gesamtmenge wird bei einem Durchschnittsertrag von rund 60 dt/ha inzwischen auf 480.000 bis 500.000t veranschlagt, das wären 15 Prozent unter dem letztjährigen Ergebnis. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (Spk)
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