Schweiz plant Pilotprojekt mit Italien in Sachen Rinderexport

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Die Schweiz will den Export von Rindern in die EU, der auf Grund des BSE-Risikos bislang verboten ist, wieder in Gang bringen. So ist mit Italien ein Pilotprojekt geplant, bei dem unter strengen Sicherheitsmaßnahmen 3.000 Tiere exportiert werden sollen, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID)in Bern. Die Tiere, die nach dem 1. Januar 1997 geboren sein müssen, sollen von der Schweiz überwacht und im italienischen Schlachthof auf BSE untersucht werden. Das Pilotprojekt, über das derzeit verhandelt werde, sei eine wichtige Gelegenheit, um die Glaubwürdigkeit der Schweiz zu erhöhen, erklärte der Direktor des Bundesamtes für Veterinärwesen Ulrich Kihm. Kihm hofft, dass ab Januar 2001 wieder Rinderausfuhren in die EU möglich sind. Das Auftreten von BSE wird in der Schweiz über das aktive Überwachungsprogramm UP 99/2000, das von Frankreich und Irland teilweise, von Dänemark ganz übernommen wurde, kontrolliert. In der EU wird ein ähnliches, aber weniger umfangreiches Programm ab 2001 obligatorisch. (ED)
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