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Die Schweiz plant, offensiv in die Agrarverhandlungen der WTO II Runde hineinzugehen. Die größte Herausforderung sieht Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), beim Verhandlungspunkt "Verbesserung des Marktzutritts". Da die Schweiz möglichst hohe Marktanteile im Land halten möchte, sollte sie beim Zollabbau das bisherige WTO-Konzept der Zollkontingente verlassen und sich stattdessen für einheitliche Zölle einsetzen. Dabei sei ein Schwellenpreissystem zu bevorzugen, sagte Bötsch am vergangenen Freitag auf der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Branchenorganisation für Getreide und Ölsaaten in Bern. (Spk)
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