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Noch im laufenden Monat soll der umstrittene Freisetzungsversuch mit GVO der eidgenössischen technischen Hochschule (ETH) Zürich starten, erklärte der ETH-Vizedirektor Ulrich W. Suter am Donnerstag vergangener Woche vor den Medien. Beschwerden gegen das in Lindau, Schweiz, geplante Experiment werde nur dann eine aufschiebende Wirkung eingeräumt, wenn diese rasch erhoben würden, zitierte ein Sprecher der ETH den Präsident des Bundesgerichts, teilt die landwirtschaftliche Zeitung Schweizer Bauer in ihrem Onlinportal mit. Suter sagte zu diesem Thema: "Warten sie mit ihrer Beschwerde zu, dann werden wir in der zweiten Märzhälfte aussäen, sobald es die Witterungsbedingungen erlauben".

Vor einer Woche wurde eine Beschwerde gegen die Bewilligung des Freilandversuchs vom Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) abgelehnt. Mit diesere Entscheidung sei "ein unmissverständliches Zeichen für die Grundlagenforschung" gesetzt worden, heißt es aus Kreisen der ETH. (ED)

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