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Schweizer Gründlichkeit bei der Nachhaltigkeit


Ökonomisch, ökologisch oder sozial: Nachhaltigkeitskonzepte lassen sich auf vielfältige Wirtschaftsbereiche anwenden. Eine neue Partnerschaft bietet jetzt eine breitere Palette an Bewertungsmöglichkeiten für den Agrar- und Lebensmittelsektor an.

Dafür haben sich die Schweizer Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) mit dem Beratungsunternehmen Sustainable Food Systems GmbH (SFS) zusammengeschlossen.
Konkret geht es darum, bestehende Bewertungssysteme miteinander zu verbinden. Die HAFL bringt ihr Instrument RISE, das seit den 90er Jahren in der Landwirtschaftsberatung eingesetzt wird, ein. Das FiBL und die SFS steuern die seit zwei Jahren am Markt erprobte Bewertungsmethode SMART bei. Das Ziel sei, die Forschung und Entwicklung von praxisgerechten Tools für Nachhaltigkeitsanalysen gemeinsam voranzutreiben, heißt es in der Presseerklärung.

Landwirte und Lebensmittelunternehmen sollen so eine objektive Einschätzung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen erhalten, beispielsweise im Bereich Tierwohl oder beim Energieverbrauch. Sie können bei Bedarf angepasst und entsprechend gegenüber Verbrauchern und Kunden kommuniziert werden.

Darüber hinaus erhalten Verbände und staatliche Stellen Aussagen über die Nachhaltigkeit von Wertschöpfungsketten. Sie können Betriebe, Unternehmen und Produktionssysteme miteinander vergleichen und zielgerichtete Beratung und Fördermaßnahmen angeboten werden. (kbo)

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