Die Milchbauern in der Schweiz haben 2011 einen neuen Rekord in der Produktion aufgestellt. Die Zahl der Betriebe ist rückläufig. Die Landwirte erzeugten im vergangenen Jahr rund 3,5 Mio. t Milch. Gegenüber 2010 entspricht das einem Plus von 1 Prozent oder rund 34.000 t. Nach Angaben der Treuhandstelle Milch in Bern handelt es sich dabei um einen neuen Rekord. Die Gesamtzahl der Erzeuger ist 2011 um 874 auf 25.223 gesunken. Die verbliebenen Betriebe erzeugten jedoch größere Mengen. Die durchschnittlichen Anlieferungen erhöhten sich um rund 5.600 auf knapp 133.000 kg. 357 Betriebe lieferten mehr als 500.000 kg an die Molkereien und 19 mehr als 1 Mio. kg. Den Löwenanteil nehmen immer noch kleinere und mittlere Betriebe ein. Rund 82 Prozent aller Höfe erzeugen eine Menge unter 200.000 kg.  

Knapp 42 Prozent der übernommenen Milch wurden 2011 zu Käse verarbeitet. Auf Platz zwei der Milchverwertung liegt Butter mit einem Anteil von rund 17 Prozent, gefolgt von Konsummilch  mit 12 Prozent. Ein neues Rekordniveau erreichten im vergangenen Jahr mit knapp 182.000 t die Herstellung von Käse sowie die Butterproduktion mit rund 49.000 t. (az)
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