Schweizer Weichweizenmühlen nicht Euro-kompatibel

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Zum heutigen Zeitpunkt sind die Schweizer Weichweizenmühlen nicht Euro-kompatibel. Diese Auffassung vertrat Marc Müller von der Bruggmühle in Goldach/Schweiz jetzt auf einem sehr gut besuchten Seminar des Baden-Württembergischen Müllerbundes in Friedrichshafen am Bodensee. Bei Rohstoffkosten, die etwa 70 Prozent der Gesamtkosten ausmachten und mit Deutschland beziehungsweise der EU als wichtigstem Handelspartner, würden die reinen Weichweizenmühlen in der Schweiz zunehmende Schwierigkeiten bekommen. In der höheren Produktivität läge die ganze Überlebenskunst der Unternehmen, betonte Müller bei Führungen durch zwei Mühlenbetriebe in dem Nachbarland. (dg)
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