Schweizer für erleichterten Agrarhandel mit der EU

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Die Schweizer Bevölkerung hat am Sonntag in einem Referendum ein bilaterales Abkommen mit der EU befürwortet. Es geht unter anderem um Handelserleichterungen mit Agrarprodukten sowie um den Gütertransport auf der Straße. Ab 2005 dürfen Lastkraftwagen mit einem Gewicht von 40 t die Schweizer Alpen durchqueren. Allerdings wird für die Lockerung der Höchsttonnage von heute 28 t auf 40 t eine erhöhte Straßennutzungsgebühr fällig. Die Liberalisierung des Agrarhandels betrifft vor allen Dingen den Käse. Nach fünf Jahren sollen beide Seiten auf Ausfuhrerstattungen und Importzölle für Käse verzichten. Handelserleichterungen innerhalb von kleineren Kontingenten gibt es auch für Obst, Gemüse und Trockenfleisch. (Mö)
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