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Die Deutsche Genossenschaftsbank (DG Bank) AG, Frankfurt am Main, ist nach eigenen Angaben mit teilweise kräftigen Ertragseinbußen gegenüber dem guten Vergleichszeitraum des Vorjahres ins erste Quartal 2001 gestartet. Wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Uwe Flach am Mittwoch bei der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt am Main erläuterte, litt der Einzelabschluss der Bank insbesondere im Wertpapiergeschäft erheblich unter der schwierigen Marktverfassung. Mit 48,7 Mio. DM blieb das Betriebsergebnis vor Risiko in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 163 Mio. DM oder 77 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Für das Gesamtjahr prognostizierte Flach weitere Belastungen: "Das Jahr 2001 dürfte kaum Platz für große Gewinnsprünge bieten".

Zufrieden äußerte sich Flach zum Stand der Verhandlungen über die geplante Fusion mit der GZ-Bank AG, Frankfurt am Main. Flach zeigte sich überzeugt, dass das erklärte Ziel der juristischen Verschmelzung beider Banken Anfang September erreicht werde. Noch im laufenden Monat wollen die Vorstände beider Banken die Bereichsleiter, also die erste Führungsebene der neuen Bank, benennen. Die Berufung der Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat der DG Bank ist für dessen nächste Sitzung am 9. Juli vorgesehen. (ED)
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