BDI - Bioenergy

Schwieriges Fahrwasser


Die BDI - Bioenergy International AG aus Grambach/Graz rüstet sich für die nach eigener Einschätzung „nach wie vor schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen". Sie sorgten dafür, dass die Investitionsbereitschaft im Sektor der erneuerbaren Energien sinke.

Strategische Zielsetzungen sind für BDI, sich weltweit als Marktführer und technologischer Vorreiter bei Biodieselanlagen für die Verarbeitung schwieriger, niedrigqualitativer Rohstoffe zu etablieren, den Umsatz der bestehenden Produktpalette - Biodiesel, Biogas, Feinvakuumdestillation - zu steigern sowie die Kernkompetenz Greentech durch Innovationen auszuweiten.

Angepeilt wird laut eigenem Bekunden für 2013 ein „positives Gesamtergebnis" sowie Wachstum in den Jahren 2014 und 2015. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2012 beläuft sich den Angaben zufolge auf 24 Mio. €, ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies sei eine gute Basis für eine „Rückkehr zu einem positiven Geschäftserfolg".

Für das abgelaufene Geschäftsjahr weist BDI einen Umsatz von etwa 30 Mio. € aus, nach knapp 35 Mio. € in der Saison 2011. Verantwortlich für den Rückgang seien ein verspäteter Auftragseingang sowie Verzögerungen in der Projektumsetzung.

Diese Einflüsse spiegelten sich auch in der Ergebnisentwicklung 2012 wider. Das Unternehmen weist einen operativen Verlust aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) und vor Sondereffekten beträgt 2012 minus 0,9 Mio. €. Der Vergleichswert des Vorjahres beträgt plus 4,6 Mio. €. 

BDI befindet sich nach eigener Aussage in der Restrukturierung, die zusätzliche Kosten verursacht. Das Unternehmen weist in der Gesamtrechnung einen Periodenverlust von 4,4 Mio. € aus. Im Geschäftsjahr 2012 war noch ein positives Periodenergebnis von 4,2 Mio. € verbucht worden. (Sz)
stats