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Kälber dürften einen höheren Bedarf an dem Spurenelement Selen haben, als bisher angenommen. Zudem geht die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsphysiologie von hoher Verfügbarkeit aus, die mit Zugabe von Natrium-Selenit nicht erreicht werden kann, ohne die vorgegebenen Grenzwerte im Futter zu überschreiten. Nur Gaben von Mineralfutter mit organisch gebundenem Selen können Mangelerscheinungen wie sinkenden Saugreflex, Zellschutz und Immunreaktionsdefizite verhindern. Dies erklärte Professor K. Männer von der Freien Universität Berlin heute auf dem Symposium der Firma Alltech in Tecklenburg. Er bezog sich auf Untersuchungen in extensiv gehaltenen Mutterkuhbeständen. (UB)
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