Eine Online-Datenbank liefert zudem nähere Informationen zur Keimungsbiologie, Populations- und Standortdaten von über 4.000 Beständen, darunter Pflanzen wie der Flutende Sellerie, die blaue Kartoffel oder die weiße Erdbeere.

Fünf Jahre lang haben Mitarbeiter von den Botanischen Gärten aus Osnabrück, Berlin, Regensburg und Karlsruhe systematisch das Saatgut von heimischen Wildpflanzen, die für die Land- oder Ernährungswirtschaft wichtig sind, gesammelt, aufbereitet und eingelagert. Eingefroren bei minus 18 Grad bleiben die Samen aus allen Regionen Deutschlands über viele Jahre keimfähig.

Die gesammelten Informationen sowie die Bestellmöglichkeit der Samen finden sich im nationalen Inventar für pflanzengenetische Ressourcen.

Die Genbank „Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft“ (WEL) wurde vom Bundeslandwirtschaftsministerium über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert. (az)
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