Septoria-Resistenz auch 2005 ein Thema

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Die Resistenzbildung von Septoria-Tritici-Erregern gegenüber Strobilurinen hat sich in diesem Jahr weiter ausgebreitet. Die Landwirte werden dies in ihre Bekämpfungsstrategien für 2005 miteinbeziehen müssen. Das ist das Fazit des Syngenta-Symposiums gestern in Magdeburg. Die Resistenzbildung hat in Norddeutschland weiter zugenommen und sich nun auch nach Süden hin verbreitet, berichtet Dr. Wilhelm Gleißl, Portfoliomanager Getreidefungizide bei Syngenta Agro GmbH, Maintal. In allen Bundesländern wird ein Resistenzniveau von mindestens 20 Prozent festgestellt. Nun gilt es diese Entwicklung zu verlangsamen mit Wirkstoffkombinationen von Strobilurinen und Triazolen. Um die Wirksamkeit der Triazol-Gruppe nicht zu gefährden empfiehlt Syngenta in diesem Jahr zusätzlich den Einsatz des Wirkstoffs Chlorothalonil. (AW)
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