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Serbiens Mühlenindustrie fordert für die Produzenten einen Aufpreis von 0,025 € pro Kilogramm Weizen, um eine "maximale Ernte" in Serbien zu sichern. Dies soll dem Land Nahrungsmittelsicherheit garantieren, argumentiert der Direktor des Verbandes der Mühlenindustrie Zitovojvodina, Novi Sad. Innerhalb der Regierung wird dieser Vorschlag sehr verhalten aufgenommen, berichtet Agra Europe London. Denn die Landwirte hätten bereits in diesem Jahr eine einmalige Unterstützungszahlung von 126,22 €/ ha erhalten. Außerdem, so erklärt Vukosav Sakovic, Leiter des staatlich geführten serbischen Getreidefonds, verfüge der Staat nicht über die notwendigen Mittel. Ferner könne diese Subventionierung eher zu niedrigeren Erzeugerpreisen führen. (ED)
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