Silomais muss mit optimalem TS-Gehalt ins Silo.
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Silomais muss mit optimalem TS-Gehalt ins Silo.

Die Silomaisbestände sind früher erntereif als üblich. Die ersten frühen Silomaisfelder sind bereits in der Vorwoche geerntet worden. Das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) hat mit dem Erntezeitprognosemodel MaisProg die Trockensubstanzgehalte in der Gesamtpflanze als GTS in Prozent auf Basis einer mittelfrühen Sorte mit Reifezahl S 250 deutschlandweit geschätzt (siehe Grafik). zu_0914_deutschlandkarte.pdf

Ebenfalls Abreifeuntersuchungen von Silomais bietet der Maissaatgutanbieter Pioneer bereits seit dem 6. September auf seiner Homepage an. „DuPont Pioneer veröffentlicht neben dem Reifegrad auch wichtige Futterwertparameter. Damit bekommt der Landwirt frühzeitig eine relevante Information über die zu erwartenden Qualitäten der diesjährigen Maisernte“ sagt Ulrich Schmidt, Direktor der DuPont Pioneer Geschäftseinheit Nordeuropa mit Sitz in Buxtehude.

Die KWS veröffentlicht seit Ende August die Ergebnisse ihres Monitorings im Cultivent-Newsletter, den die Abonennten zugeschnitten auf die jeweilige Region beziehen können.

Die Silomaisreife ist für die mittelfrühen Silomaisbestände in den Gunstlagen Süddeutschlands, dem Rheingraben, der Pfalz, Rheinhessen und in Bayern, sowie in Ost- und Norddeutschland schon erreicht, berichtet das DMK, und zeigt, dass auch die Ernte der mittelspäten Silomaissorten in diesen Regionen ansteht.

In den übrigen Regionen Deutschlands dürften die mittelfrühen Bestände die Siloreife in den nächsten zwei Wochen erreichen. Somit kann die Silomaisernte in vielen Regionen bis zu zwei Wochen früher durchgeführt werden als in den Vorjahren.

Die größtenteils trockene Witterung der letzten Wochen sorgt ebenfalls für gute Bodenbedingungen bei der Ernte, so dass für die nachfolgende Bodenbearbeitung und Einsaat der Herbstsaaten gute Voraussetzungen herrschen dürften. Detaillierte Prognosen für Ihren Standort erhalten Interessenten nach kostenloser Anmeldung. (az)
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