Silomaisernte ist Sache der Lohnunternehmer

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Die Ernte von Silomais in kompletten Arbeitsketten durch Lohnunternehmer ist in den neuen Bundesländern auf dem Vormarsch. Nach Angaben von Christian Kowalczyk vom Lohnunternehmen Osters & Voß GmbH aus dem brandenburgischen Bad Freienwalde werden in den neuen Bundesländern bereits 60 bis 65 Prozent des Silomaises auf diese Weise durch Lohnunternehmer eingebracht. In den westlichen Bundesländern sei dieser Anteil längst noch nicht so hoch, sagte Kowalczyk heute auf der Agritechnica in Hannover.

Komplettketten bei der Silomaisernte würden für die Landwirte laut Kowalczyk zahlreiche Vorteile bringen. Der Lohnunternehmer nannte beispielsweise den reibungslosen Ablauf des Drusches mit einem eingespielten Team. Es sei weniger Abladezeit erforderlich bei den großen Transportkapazitäten, die die Lohnunternehmer vorhalten. Zudem könnte den Landwirten auf Grund der Leistungssteigerung um 20 bis 40 Prozent ein günstiger Preis der Arbeitserledigung geboten werden, wenn der Lohnunternehmer die Kette selbst organisiert. Kowalczyk rechnet damit, dass bei der Silomaisernte in den kommenden Jahren der Trend in Ostdeutschland weiter in Richtung Erledigung durch Lohnunternehmer geht. (Sz)

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