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Silomais weist in diesem Jahr im Durchschnitt gute Qualitäten auf. Es gibt jedoch zum Teil eine größere Streuung der Werte. Vielfach wurden nach Beobachtung des Deutschen Maiskomitees (DMK) höhere Trockenmassegehalte registriert. In solche Partien kann es zu Nacherwärmungen kommen. Das DMK empfiehlt den Landwirten, diese Silagen im Hinblick auf die Futterhygiene besonders zu beobachten.

Proben der Ernte 2008 in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Hessen, Bayern und bei der LUFA Nord-West in Oldenburg haben im Durchschnitt Trockenmassegehalte (TM) zwischen 34 und 35 Prozent aufgewiesen. Sie befinden sich damit im Zielbereich von 28 bis 35 Prozent. Hinter dem Durchschnittswert verbergen sich jedoch erhebliche Abweichungen. Bei der LUFA Nord-West trat eine Spanne von 15,2 bis 60,7 Prozent auf. In Nordrhein-Westfalen lag sie zwischen 15,2 und 47,2 Prozent. In Hessen weist ein Drittel der Silagen einen Wert von mehr als 35 Prozent auf. In Sachsen kommen 12 Prozent der Silagen auf über 40 Prozent TM.

Auch die Stärkegehalte der Silagen variieren im Bundesgebiet. Die Energiegehalte liegen dagegen in der Regel auf einem hohen Niveau, stellt das DMK fest. (ED)

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