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"So nicht stehen lassen" will der Geschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Strelitz, Christian Heuer, eine in Güstrow getroffene Aussage von Wasserspezialisten aus ganz Deutschland, dass 70 Prozent der Stickstoffeinträge in das Wasser aus der Landwirtschaft stammten. Die meisten Landwirte ließen ihre Böden untersuchen, betonte er gegenüber dem Nordkurier, außerdem prüfe das Amt für Landwirtschaft auf der Grundlage der Düngerverordnung, mit welchen Nährstoffen welche Produkte erzeugt würden. Nicht gedüngt würden zudem die Stilllegungsflächen. Heuer verwies auch auf die rund 18.000 ha in Mecklenburg-Strelitz, also 20 Prozent der Anbaufläche, die unter den Prämissen der naturschutzgerechten Grünlandbewirtschaftung oder des Ökolandbaus stehen. Dort käme nur Wirtschaftsdünger zum Einsatz, wie zum Beispiel Stallmist. (Bm)
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