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Den Austausch der älteren Rindfleisch-Bestände gegen das Fleisch der jetzt zu schlachtenden 17.000 Rinder hält Thüringens Landwirtschaftsminister, Dr. Volker Sklenar, nicht für sinnvoll. Das Fleisch nehme in Deutschland und Europa eh niemand ab. Geschlachtet werden könnten die Rinder in Altenburg und Jena, wo es eine Wochenkapazität von insgesamt 2.400 Tieren gebe. Welche Betriebe letztlich das Schlachten übernehmen, wird nach Information der Thüringer Allgemeine in etwa drei Wochen über eine Ausschreibung ermittelt. Nach Angabe der Außenstelle Weimar der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung können größere Fleischmengen (insgesamt 2.000 t) in Thüringen lediglich in den Kühlhäusern Ebeleben, Weimar und Grimmenthal gelagert werden. (Bm)
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