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Trotz wachsender monetärer Unterstützung der slowakischen Landwirtschaft durch den EU-Beitritt werden mindestens 20 Prozent der Agrarbetriebe in der Slowakei gezwungen sein, auf Grund eines verstärkten Wettbewerbs aus der Landwirtschaft auszusteigen, berichtet Agrar Europe London. Das prognostizierte Marian Bozik, stellvertretender Direktor des slowakischen Institutes für Landwirtschaft und Lebensmittelökonomie. Es sei zu erwarten, dass diese durch wettbewerbsfähigere Landwirte, die sich der Marktentwicklung besser anpasssen können, ersetzt werden, so Bozik. Grundsätzlich dürfte die slowakische Landwirtschaft bei Getreide, Ölsaaten und Zuckerrüben durchaus wettbewerbsfähig in der EU sein. Probleme sieht er lediglich bei der Produktion von Kartoffeln. Aber auch der wenig produktive Schweinesektor des Landes könne es schwer haben. Gut auf den EU-Wettbewerb vorbereitet dagegen sei die Rinder- und Geflügelproduktion des Landes. (ED)
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