Slowakei für weitere Liberalisierung des Agrarhandels mit EU

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Die slowakische Regierung hat vergangene Woche einem Entwurf zur weiteren Liberalisierung des Agrarhandels mit der EU zugestimmt. Die ab Januar 2003 in Kraft zu tretende zweite Phase eines so genannten "Doppel-Null-Abkommens" beziehe sich unter anderem auch auf die sensiblen Produkte wie Getreide und Milcherzeugnisse, berichtet die Landespresse. Zwar erwarte das Kabinett vom dadurch vorgesehenen gegenseitigen Abbau der Zölle jährliche Mindereinnahmen für den nationalen Haushalt in Höhe von umgerechnet 6,45 Mio. Euro. Andererseits würde aber die Handelsliberalisierung Chancen für einen deutlichen Ausbau von Exporten slowakischer Agrarprodukte und Lebensmittel in die EU eröffnen, was indirekte positive Auswirkungen auf den Staatshaushalt zur Folge haben soll. (pom)
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