Soja reichlich - Mais knapp


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Das amerikanische Landwirtschaftministerium USDA geht in seiner neuen Ernteschätzung von einer komfortablen Versorgung mit Sojabohnen, aber sehr knappen Maisvorräten aus. Das USDA stuft die weltweite Sojaproduktion für 2006/07 mit knapp 227 Mio. t (Vj. 218 Mio. t) etwas höher als im Vormonat ein. Für die letztjährige US-Sojabohneernte hat das Ministerium heute allerdings die Schätzung von 87,2 auf 86,8 Mio. t nach unten korrigiert. Die erwarteten Endbestände in den USA sind auf Grund niedrigerer Exporte von 55,4 auf knapp 56,2 Mio. t angehoben worden. In Südamerika wächst eine neue Rekordernte heran. Das USDA stuft die argentinische Sojabohnenernte von 42 auf 42,5 Mio. t (Vj. 40,5 Mio.t) herauf. Die brasilianische Sojaernte wird unverändert mit 56 Mio. t (Vj. 55 Mio. t) taxiert.

Gravierende Veränderungen zeigt die Schätzung für Mais. Für die USA als mit Abstand wichtigstem Maiserzeugungsland hat das Ministerium die Endbestände auf nur noch 19,1 Mio. t zurückgenommen, nachdem sie im Vorjahr noch bei knapp 50 Mio. t gelegen hatten. Der Handel rechnet heute mit einem Limit up bei den Maisnotierungen an der Chicagoer Börse. (St)

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