Zwischenbilanz

Soja und Zucker helfen Glencore


Der britisch-schweizerische Konzern Glencore steigert die Verarbeitung von Agrargütern im ersten Quartal um 89 Prozent auf 2,6 Mio. t. Gründe für den deutlichen Anstieg seien die besseren makro-ökonomischen Bedingungen in Argentinien sowie 2015 in Kanada und den USA erworbene Ölmühlen. Die Ölsaatenverarbeitung stieg deshalb von 0,95 auf 1,83 Mio. t. Außerdem habe die Zuckerrohrernte in diesem Jahr witterungsbedingt schon im ersten Quartal begonnen, so dass bereits 219.000 t Zuckerrohr in die Statistik einflossen. Kaum verändert hat sich die Verarbeitung von Weizen (239.000 t) und Reis (56.000 t) sowie die Biodieselproduktion (119.000 t).

Der Quartalsbericht informiert ausschließlich über Produktionsmengen, zu Erlösen und Erträgen machte Glencore darin keine Angaben. 2015 hatte der Konzern einen Verlust von 8,1 Mrd. US-$ zu verkraften, nachdem 2014 noch ein Gewinn von 2,4 Mrd. US-$ verbucht worden war. (SB)
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