In den USA bleibt Soja knapp. Es zeichnen sich in dieser Kampagne ähnlich enge Endbestände wie in den beiden vorangegangenen Jahren ab. Die Ernte 2010 ist offenbar kleiner ausgefallen als bisher erwartet. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA hat in seiner neuen Schätzung die US-Sojabohnenernte um 1,2 Mio. t auf 90,6 Mio. t herabgestuft. Dadurch werden sich die Endbestände von Sojabohnen in den USA auf knappe 3,8 Mio. t reduzieren.

Für Argentinien nahm das USDA nur eine moderate Anpassung der Ernteschätzung vor. Es geht noch von einer argentinischen Sojabohnenernte 2010/11 von 50,5 Mio. t aus, während im Markt weitaus niedrigeren Zahlen gehandelt werden. Für Brasilien wurden keine Korrekturen vorgenommen, die Ernteschätzung blieb bei 67,5 Mio. t. Die globalen Sojabohnen-Endbestände werden sich nach den jüngsten Zahlen des USDA auf 58,3 Mio. t reduzieren. Sie liegen damit etwa 2 Mio. t unter denen des Vorjahres. (St)
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