Minimal verbessert hat sich die Beurteilung der US-Feldbestände von Soja. Dem Mais hat der Regen nichts mehr gebracht.

Den Zustand der Sojaflächen hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA am Montag erstmals seit vielen Wochen ganz geringfügig nach oben gestuft. Grund waren Regenfälle im Mittleren Westen nach lang anhaltender Trockenheit.

Statt 25 Prozent befinden sich jetzt 26 Prozent der Bestände in gutem Zustand. In die Kategorien „schlecht" oder „sehr schlecht" ordnet das Ministerium aber immer noch 38 Prozent der Sojabestände ein, zeigen die USDA-Bonituren vom Wochenanfang. In der Vorwoche waren es 39 Prozent gewesen.

Am Freitag hatte das Internetportal von The Progressive Farmer bereits Tipps veröffentlicht, wie sich Sojaflächen mit geringem Ertragspotenzial als Futter nutzen lassen. Mähen und zu Ballen wickeln, lautete ein Rat aus dem US-Bundesstaat Kansas für Landwirte. Das Sojaheu könnte eine Alternative für Rinderhalter sein, denen das Grünland vertrocknet ist.

Wenig Hoffnung bietet der Anblick der großflächig verdorrten Maisflächen. In den Hauptanbaugebieten stuft das USDA im Vergleich zur Vorwoche zusätzliche 1 Prozent als „schlecht" oder „sehr schlecht" ein. Insgesamt befinden sich jetzt 51 Prozent der US-Maisfläche in dieser Kategorie. (db)
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