Russland

Sojaimporte bleiben ein Muss


Nach einer Prognose des landwirtschaftlichen Analysen- und Informationsdiensts APK-Inform dürften 2015/16 rund 1,75 Mio. t Sojabohnen importiert werden. Das wären 80.000 t weniger als im vergangenen Wirtschaftsjahr und 200.000 t weniger gegenüber dem Höchststand von 2013/14, so das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien.

In den ersten zwei Monaten des im September angelaufenen Wirtschaftsjahres sind nach Russland laut Angaben von APK-Inform etwa 345.500 t Sojabohnen eingeführt worden, hauptsächlich aus Uruguay und Brasilien. Das Moskauer Landwirtschaftsministerium hatte die diesjährige inländische Sojaernte vorläufig auf rund 2,8 Mio. t geschätzt. Dies entspäche einem Anstieg um 7,7 Prozent und wäre ein neuer Produktionsrekord. (mrs)
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