Sojamarkt in einer Schwächephase

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Das USDA korrigierte seine Produktionsschätzung für Sojabohnen im Januar nur geringfügig auf 75,4 Mio. t, das sind etwa 180.000 t weniger als in der Schätzung des Vormonats. Die Endbestände werden wie im Dezember 2000 immer noch auf 8,7 Mio. t für 2000/01 geschätzt. So hohe Vorräte an Sojabohnen in den USA waren auf Grund des EU-Tiermehlverbotes und einer guten asiatischen Nachfrage nicht erwartet worden und ließen die Sojapreise stark unter Preisdruck geraten. Im Hamburger Markt wurden die Forderungen für Sojaschrot darauf hin um 1,50 DM/dt auf 45,25 DM/dt zurückgenommen. Auch der Markt für Rapssaat litt unter dieser Schätzung und schloss mit deutlichen Verlusten. (Ps)
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