In der Solarbranche regt sich massiver Widerstand gegen die geplanten Einschnitte. Eine Verfassungsklage soll dies verhindern. Einige Solarunternehmen wollen dem angepeilten Subventionsabbau mit einer Verfassungsklage juristisch entgegensteuern. „Wir warten den Ausgang des parlamentarischen Verfahrens ab", sagte der Geschäftsführer der Solarfirma Belectric, Martin Zembsch, dem „Handelsblatt". Sollten die Einschnitte so kommen, wie angekündigt, werde sein Unternehmen „auf jeden Fall klagen". Er gehe davon aus, dass sich andere Firmen anschließen werden. Die Bundesregierung will nach den aktuellen Plänen ab 1. April die Förderung von Solaranlagen je nach Anlagengröße um 20 bis 30 Prozent senken. (az)
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