Sonderprämien für Bullen gehen nicht verloren

1

Landwirte, die ihre Bullen nicht mehr rechtzeitig im Jahr 2000 schlachten lassen können, verlieren nicht ihr Anrecht auf die Sonderprämie. Diese Zusage machte Agrarkommissar Franz Fischler zu Beginn der Woche Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke. Ausnahmsweise dürfen Schlachtungen, die wegen der BSE-Krise erst im kommenden Jahr stattfinden und die eigentlich schon für das Jahr 2000 geplant waren, noch auf die angegebene Futterfläche von diesem Jahr angerechnet werden. Landwirte mit hoher Viehdichte fehlt es im kommenden Jahr an Fläche, sollten sich durch verschobene Schlachtungen zu viele Tiere im Jahr 2001 anhäufen. Es soll sich um ungefähr 60.000 Tiere handeln. Im ersten Verwaltungsausschuss für Rindfleisch im kommenden Jahr sollen die Einzelheiten für die Ausnahmeregeln in Brüssel behandelt werden. (Mö)
stats