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Im Kampagnejahr 2003 verringerte sich in Deutschland die Anbaufläche von Zuckerrüben gegenüber dem Vorjahr. Günstige Witterungsbedingungen sorgten zwar für durchschnittlich höhere Zuckergehalte der Rüben. Allerdings sank die Zuckerproduktion gegenüber der Saison 2002, berichtet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bonn. Im Jahr 2003 umfasste die Zuckerrübenanbaufläche in Deutschland etwa 445 000 ha, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst aus dem Schlussbericht der BLE zur Zuckerkampagne 2003. Dies entspricht einer Verringerung um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Anlieferungsmenge von 23,8 Mio. t Zuckerrüben wurde das Vorjahresergebnis von 26,8 Mio. t somit um rund 3 Mio. t verfehlt. Der Hektarertrag, bezogen auf die angelieferte Rübenmenge, lag in der Kampagne 2003 bei 534 dt. In der Vorjahreskampagne wurden im Durchschnitt des Bundesgebietes 583 dt/ha geerntet. Das mittlere Ertragsniveau sank damit um 8,4 Prozent. Den stärksten Ertragseinbruch hat es in Rheinland-Pfalz gegeben. Ein Ertrag von 434 dt/ha, das sind 100 dt/ha weniger als der Bundesdurchschnitt, bedeuten ein überdurchschnittliches Minus von 37 Prozent gegenüber der Erntemenge aus dem Jahr 2002. (ED)
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