Sorge um Grundfutterversorgung


In einigen Regionen Deutschlands wird vereinzelt Roggen und Weizen auf den Feldern zu Ganzpflanzensilage (GPS) verarbeitet. Rinderhalter und Betreiber von Biogasanlagen fürchten bei den anhaltend hohen Temperaturen um ihre Grundfutterversorgung. Besonders betroffen ist das westliche Münsterland. Hier leidet der Mais speziell auf den leichteren Standorten unter der Hitze. Er wird voraussichtlich nicht den erwarteten Ertrag erbringen, auch wenn regionale Regenschauer noch für eine Erholung der Bestände sorgen könnten. Die Landwirte müssen für Ersatz sorgen. Auch am Niederrhein und in Ostwestfalen haben sich Landwirte für die Produktion von Silage aus Roggen und Weizen entschieden, anstatt die Ware an die Mühlen zu verkaufen. (dg)
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