Zwar gibt der Verband der französischen Saatguterzeuger grundsätzliche Entwarnung, doch sehen sie auch einzelne Arten in der Vermehrung stark beeinträchtigt. Das Saatgut für Winterweizen und Wintergerste werde die nationale Versorgung sichern, allerdings könnten einzelne Sorten, die nur in den stärker vom Regen betroffenen Regionen vermehrt werden, gelitten haben. Hier müsse die amtlichen Prüfung abgewartet werden.

Vor allem aber hat der verregnete Sommer den Vermehrungen von Hartweizen und Triticale zugesetzt. In dieser Situation seien die Aufbereiter besonders gefordert, erinnert der Verband. Auswuchs könne auf den Sortiertischen und mit den Windsichtern gut absortiert werden. Die Landwirte könnten jetzt eindeutig davon profitieren, dass die Saatgut-Unternehmen in den vergangenen Jahren in Qualitätsverbesserungen investiert haben. (brs)
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