Die Landessortenversuche (LSV) für Getreide sollen stärker auf die Beratung hin ausgerichtet werden. Das haben die Getreidezüchter mit den zuständigen Behörden vereinbart. Damit sollen die LSV effizienter werden. Demnach können die Auswertungen der Wertprüfungen schneller zugänglich gemacht werden, damit solche Sorten, die eine höhere Wertschöpfung für die Landwirte versprechen, zügig in die LSV aufgenommen werden können.

Die Getreidezüchter haben sich bereit erklärt, für Sorten, die auf Grund ihres Antrages in die LSV kommen und sich im ersten Prüfjahr als nicht beratungsrelevant erwiesen haben, eine Prüfungsgebühr zu bezahlen. Diese Regelung soll dazu beitragen, dass der Sortimentsumfang möglichst auf die beratungsrelevanten Sorten begrenzt bleibt. (az)
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