Nach den starken Auswinterungen 2012 werden Landwirte bei der Sortenwahl mehr Wert auf Ertragssicherheit legen. Mit den passenden Sorten wartet die Saaten-Union zur Herbstaussaat auf. "Bei den Landwirten liegen die Nerven blank“, berichtet Sven Böse, Leiter Anbauberatung der Saaten-Union GmbH, Isernhagen. Wetterfeste Sorten mit guter Trocken- und Hitzetoleranz, hoher Winterfestigkeit und hoher Fallzahlstabilität werden damit bei Getreideerzeugern auf stärkeres Interesse treffen, ist er überzeugt. Sorten mit so genannten "Kontraktweizen-Eigenschaften" gewinnen an Attraktivität: Winterhärte, Standfestigkeit, Abreifesicherheit und Fallzahlstabilität zählt Böse dazu. Mit sehr winterharten Sorten, die sich bereits im osteuropäischen Prüfsystem des Unternehmens bewährt haben, tritt die Saaten-Union an. Dazu zählt Böse die neu zugelassene C-Weizensorte Elixer, wie auch die A-Weizensorte Estivus.

Bei den zweizeiligen Gerstensorten sieht Böse einen Ertragssprung geschafft, weil die Sorte Chalup im Ertrag an die besten mehrzeiligen Gerstensorten anknüpfen könne. Die Sorte Paroli biete als erste Sorte eine Resistenz gegen den Gerstengelbverzwergungsvirus BYDV. Unter den mehrzeiligen Wintergersten biete die Sorte Otto erstmals eine Doppelresistenz gegen BaYMV 1 und 2.

Zum ersten Mal habe das Bundessortenamt Roggensorten auf ihre Eignung für die Ganzpflanzensilage (GPS) hin geprüft. Auch hier ist die Saaten-Union mit zwei Zulassungen dabei: SU Phönix und Generator. (brs)
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