Sovecon: Weizenexport nach Frankreich kann jetzt nur schaden


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Die jüngste Lieferung von 25.000 t ukrainischen Futterweizen in die Bretagne kann die Schließung des europäischen Marktes für die Weizenimporte aus Russland und der Ukraine nur vorantreiben. Diese Meinung vertritt das Moskauer Consulting- und Forschungszentrum für Agrarökonomie SovEcon. Dem zufolge sei das angeblich erfolgreiche ukrainische Geschäft zum falschen Zeitpunkt zu Stande gekommen, denn die "starke französische Getreidelobby" könne das Eintreffen der Ware für die Durchsetzung harter Entscheidungen zur Einschränkung der Importe aus der Schwarzmeerregion nutzen. Ansonsten halten die SovEcon-Experten die Verkäufe von insgesamt bis zu 200.000 t russischen und ukrainischen Weizen nach Frankreich im Wirtschaftsjahr 2002/03 für nicht ausgeschlossen. Bislang waren Italien und Spanien die wichtigsten EU-Importeure dieses Produktes aus den beiden GUS-Ländern. (pom)
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