Spaniens Landwirte dürften in dieser Saison rund 1,3 Mio. ha Weichweizen anbauen, das sind 5,7 Prozent mehr als im Wirtschaftsjahr 2008/09. Diese vorläufige Schätzung hat das spanische Landwirtschaftsministerium jetzt veröffentlicht. Die vielen Regenfälle im Dezember und Januar haben aber die Aussaat verzögert und auch die Düngemaßnahmen sind noch nicht überall erfolgt. Von daher könnte die Weizenfläche noch wachsen. 

Der Durum-Anbau hingegen ist rückläufig und dürfte um 3,1 Prozent auf knapp 518.000 ha fallen, berichtet Agra Europe London weiter. Die spanischen Händler haben nämlich noch Durum aus der vorigen Saison übrig, der sich nicht verkaufen lässt. Spanische Qualitäten können nicht mit kanadischen und türkischen konkurrieren.  (az)
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