Spanien kauft Weizen in den USA


Nach Lieferausfällen aus der Schwarzmeerregion deckt sich Spanien mit 200.000 t Weizen aus den USA ein. Dabei soll es sich in erster Linie um Futterweizen handeln.  Agenturberichten zufolge können Weizenkäufe Spaniens durch frostbedingte logistischen Probleme in den Schwarzmeerhäfen derzeit nicht verladen werden. Aus diesem Grund hat Spanien schon im Vormonat Weizen in Brasilien gekauft. Der jüngste Kauf in den USA gilt als Indiz, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit des US-Weizens deutlich verbessert hat. Inzwischen werde der Soft-Red-Winterweizen in Chicago etwa 40 US-$/t niedriger als Weizen an der Matif notiert, berichtet agrimoney.com.
 
Kurioserweise werden zurzeit 49.000 t englischer Futterweizen mit Destination US-Ostküste verladen. Die niedrigen Transportkosten machen solche Handelsströme möglich. Der Baltic Exchange Dry-Index als ‚Barometer‘ für die internationalen Seefrachten bewegt sich in einer engen Bandbreite um den niedrigsten Wert seit 25 Jahren. (St)
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