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Die spanische Mischfutterproduktion ist im vergangenen Jahr auf 20,32 Mio. t gefallen. Dies ist ein Rückgang um 6 Prozent im Vergleich zu 2005, wie der spanische Verband der Futtermittelhersteller (Cesfac) mitteilt. Grund dafür sei der Rückgang bei Rinder- und Geflügelfutter. Hierzu hätten auch die höheren Rohstoffpreise wegen der unterdurchschnittlichen Erntemenge 2006 sowie der gestiegenen Nachfrage seitens des Bioenergie-Sektors geführt.

Laut Cesfac ist damit die Mischfutterproduktion erstmals seit 15 Jahren rückläufig. Spanien ist nun hinter Frankreich (21,45 Mio. t) und Deutschland (20,02 Mio. t) der drittgrößte Produzent von Futtermitteln in Europa. Cesfac erwartet auch für die kommenden fünf Jahre, dass die Balance zwischen Angebot und Nachfrage nach Rohstoffen zwischen Ernährungs- und Energiesektor unausgewogen bleibt. (kd)

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