Spanien wird weniger Getreide importieren

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Im kommenden Wirtschaftsjahr 2009/10 wird Spanien weniger Bedarf an Getreide haben. Die Importe werden deutlich zurückgehen, prognostizieren Händler und Bauernverbände. Grund dafür sind große Überhänge an Weizen in Höhe von 1 Mio. t und von Gerste zwischen 3 und 4 Mio. t, berichtet Agra Europe London. Denn die spanischen Landwirte haben Großteile ihrer alten Weizen- und Gerstenernte auf Grund niedriger Preise nicht verkauft. Und die Mischfutterhersteller haben günstigere Ware aus der Schwarzmeerregion bevorzugt. Das international tätige, niederländische Mischfutterunternehmen Nidera schätzt den Importbedarf Spaniens an Weizen und Mais im Wirtschaftsjahr 2009/10 auf rund 8,8 Mio. t, für dieses Wirtschaftsjahr wird der Bedarf auf 9,8 Mio. t geschätzt. (AW)
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